Nächste Ausstellung in der Diakonie-Station in der Altstadt Spandau
Die Welt mit anderen Augen sehen
Vorankündigung
Ausstellung: Panoramafotografien von Ralf Salecker
- Ort: Diakonie-Station in der Altstadt Spandau
- Marktstraße 3
13597 Berlin
Zeit: 26. Mai bis 23. Juni 2012
Vernissage: Freitag: 25.5. 2012 um 19.00 Uhr
Weitere Bilder aus Spandau sind auf “Unterwegs in Spandau” (www.unterwegs-in-spandau.de) zu finden.
0
Ausstellung von Panoramabildern in Lesecafé der Bezirkszentralbibliothek in der Altstadt Spandau
“Unterwegs in Spandau”
Wer die Panoramafotografien des Journalisten und Fotografen Ralf Salecker noch nicht kennt, hat jetzt fast einen Monat Zeit, einen Blick auf seine ungewöhnlichen Bilder zu werfen. Seit Jahren wagt er einen etwas anderen Blick auf Spandauer Orte und Sehenswürdigkeiten.
Unterwegs in Spandau
Ausstellung von Panoramabildern in Lesecafé der Bezirkszentralbibliothek in der Altstadt Spandau.
- Vernissage: Dienstag, 6. März 2012 um 18 Uhr
- 6. bis 30. März 2012
- Montag, Mittwoch, Freitag von 11 bis 20 Uhr
- Dienstag, Donnerstag von 11 bis 18 Uhr
- Samstag, von 10 bis 14 Uhr
Stadtbibliothek Spandau
- Lesecafé (Ebene 2, barrierefrei)
- Carl-Schurz-Str. 13
- 13597 Berlin
- h.voelker@ba-spandau.berlin.de
Das Beste aus vier Jahren “Unterwegs in Spandau”
Großformatige Panoramafotografien als edle Leinwandbilder im Erdgeschoss der Spandau-Arcaden
Bei manchen Bildern scheint für den Betrachter die Grenze zwischen Fotografie und Malerei fließend zu sein.
Der Fotograf und Journalist Ralf Salecker (www.unterwegs-in-spandau.de) zeigt eine Auswahl von 22 Panoramabildern, die einen Querschnitt aus 4 Jahren “Unterwegs in Spandau” zeigen.
“Spandau in 360 Grad” oder “Spandau in 180 Grad” könnte man die Ausstellung auch betiteln. Die Panoramabilder zeigen bekannte oder weniger bekannte Orte in Spandau.
Auch wenn Panoramabilder inzwischen immer weiter Verbreitung finden, bieten sie für viele immer noch einen ungewohnten oder verwirrenden Anblick von scheinbar vertrauten Orten. Zu sehr scheinen die gewohnte Wirklichkeit und das Bild sich zu unterscheiden. Ein Rundumblick plötzlich “nur” als zweidimensionales Bild zu sehen, sorgt für eine erneute Beschäftigung mit dem Vertrauten.
Ralf Salecker möchte die Betrachter seiner Bilder neugierig machen, ihre Umgebung mit anderen Augen zu betrachten, sie bewusster wahrzunehmen. Es ist schwer, sich der Faszination dieser Bilder zu entziehen.
Rund einen Monat sind die Bilder in den Spandau-Arcaden zu sehen, Bilderm, die seit vier Jahren auch immer wieder in den beliebten Spandau-Kalendern “Unterwegs in Spandau” zu finden sind.
Gerade jetzt sind diese Bilder eine Gelegenheit für ein ungewöhnliches Weihnachtsgeschenk. Diese können nämlich direkt bei Ralf Salecker bestellt werden.
Spandau-Arcaden
- (Erdgeschoss)
- Klosterstraße 3
- 13581 Berlin
- direkt am Bahnhof Spandau
- 21.11.20011 bis 23.12.2011
- Öffnungszeiten: Mo-Sa 10-21
Berlin in Panoramafotografien
Ein ungewöhnlicher Blick auf Berlin
Panoramabilder von Ralf Salecker. Nach mehreren Ausstellungen in der Spandauer Neustadt („Alles sehen – Vorurteile und Klischees überwinden“ 1, 2, 3) und bei Karstadt Spandau (“Unterwegs in Spandau 2011″) nun endlich auch im Osten der Hauptstadt.
Panoramabilder aus der Hauptstadt. Manche bekannten oder unbekannten Orte werden als Panorama zu einem ungewöhnlichen Motiv. In Adlershof sind 39 Bilder von Ralf Salecker zu sehen. 33 Panoramen und 6 Schwarz-Weiss-Bilder.
Ausstellung
- Zeit: 9. 3. 2011 bis Ende Juli 2011
- Ort: Bennek-Dubiel Friseure
- Arndtstraße 2–4; 12489 Berlin (Adlershof)
- Telefon: 030 – 67 82 36 55
- www.bennek-dubiel.de
- Öffnungszeiten: Mo–Fr: 9–19 Uhr; Sa: Mo–Fr: 9–14 Uhr
- ein Kauf der ausgestellten Bilder, auch in anderen Größen, ist möglich
- weitere Interessenten für Ausstellungen meiner Bilder sind gerne gesehen
Der Mensch kann immer nur einen kleinen Teil seiner Umgebung wahrnehmen. Möchte er mehr sehen, muss er sich im Kreis drehen.
Sich “im Kreis drehen” hat einen unangenehmen Beigeschmack. Wer will dies schon erleben. Panoramafotografien am Bildschirm können das “im Kreis drehen” zu einem Erlebnis machen. “Das ist schon mal nett anzuschauen. Nichts geht aber über ein echtes greifbares Bild, sei es nun Foto oder Leinwanddruck. Ausgerollt” auf eine Fläche, führen Panoramabilder zu einem erstaunten Nachdenken. Bekannte Orte erscheinen manchmal selbst für Kenner des Ortes fremdartig bis verwirrend.
Panoramafotografien können den vollständigen Kreis, also 360 Grad, abbilden. Sie zeigen die Umwelt auf eine ganz besondere Art und Weise. Alle Straßen einer Kreuzung weisen plötzlich scheinbar in die gleiche Richtung … Wie kann das möglich sein, fragt man sich nun …
0
Panoramafotografie
Der Begriff Panorama
Der Begriff Panorama leitet sich aus den griechischen Wörtern für “alles, ganz” und “sehen” ab. Damit wäre also der gesamte Raum um uns herum gemeint. Weder der Mensch, noch ein “normales” Foto kann diese Kugel wahrnehmen oder abbilden. Für einen Rundblick müssten wir uns praktischerweise im Kreis drehen.
Schon bevor es die Fotografie oder das Kino gab, wurden riesige Gemälde geschaffen, die an den Innenseiten eines zylindrischen Raumes zu bewundern waren. Schlachten oder Stadtansichten lockten die Menschen Scharen heran.
Panoramafotografien sind im Regelfall Bilder, die mehr auf einem Foto zeigen, als der Mensch normalerweise mit einem Blick (seinem Gesichtsfeld) erfassen kann. Zusätzlich zeichnen sie sich durch ein Seitenverhältnis aus, welches vom üblichen Foto abweicht. Während aus analogen Zeiten noch 3:2 als Seitenverhältnis geläufig ist, hat sich in unserem digitalen Zeitalter 4:3 als Standard herauskristallisiert.
Panoramabilder weichen von diesem Seitenverhältnis merkbar ab. Schon ab einem Seitenverhältnis von 2:1 werden Bilder als spannend empfunden, weil sie von der “üblichen” Sehweise abweichen. Aus praktischen Gründen habe ich mich für ein Seitenverhältnis von 3:1 entschieden.
Der Mensch kann mit beiden Augen zusammen etwa ein Gesichtsfeld von 180 Grad, also einen Halbkreis wahrnehmen. Ein Auge allein erblickt nur noch 150 Grad. Nur im Überschneidungsbereich der beiden Gesichtsfelder (120 Grad) ist dreidimensionales Sehen möglich.
Schauen wir uns das klassische Kleinbildformat in der Fotografie an und legen ein sogenanntes “Normalobjektiv”, also eine Brennweite von etwa 50 mm zugrunde, ergibt sich dabei ein horizontaler Bildwinkel von 39,6 Grad, ein vertikaler Bildwinkel von 27 Grad und ein diagonaler Bildwinkel von etwa 46, Grad.
Ein klassisches Foto zeigt also nur einen Ausschnitt der Welt.
Die Panoramafotografie
Panoramafotos können mit Hilfe spezieller Kameras als einzelnes Bild erstellt werden. Dabei gibt es bewegliche Systeme, bei denen sich entweder das Objektiv oder ein Spalt bewegt, um ein fertiges Bild zu belichten. Manche Kameras bewegen sich selbst im Kreis und erzeugen so ein 360-Grad-Foto. Andere Panorama-Kameras belichten einfach eine größere Fläche des Filmes. So passen dann natürlich nicht mehr 36 Aufnahmen auf den Film, sondern entsprechend weniger. Heute geschieht auch dies zunehmend digital.
In Analogen Zeiten wollten Kamera- und Filmindustrie den schwindenden Verkauf preiswerter Kameras ankurbeln, indem sie “Panorama-Kameras” für das Kleinbild-Format auf den Markt brachten. Dabei bekam der Kunde für mehr Geld weniger geliefert. Ein Panorama wurde erzeugt, indem einfach oben und unten etwas vom Motiv abgeschnitten wurde. So kann es auch gehen.
Viele fotografieren ihre Panorama-Bilder, indem sie aus der Hand fotografieren und die fertigen Fotos im Fotoalbum als Kollage zusammenkleben. Einige digitale Kameras bieten über das Display die Möglichkeit, mehrere Bilder überlappend zu fotografieren. Aus einer handvoll Bilder entsteht dann automatisch ein kleines Panoramabild.
Die Montage vieler Einzelaufnahmen zu einem endgültigen Bild dürfte heute der üblicherweise begangene Weg sein, um ein Panoramabild zu erzeugen. Dies geschieht heute nicht mehr per Hand für das Fotoalbum, sondern am Computer. Für diesen Montagevorgang greift man auf spezialisierte Software zurück, die das “Nähen – Stitchen” übernimmt. Im Prinzip ist der Vorgang selbst nicht besonders geheimnisvoll, oder kompliziert in der Durchführung. Panorama-Software wird immer besser und kann heute Bilder montieren, die vor ein paar Jahren im Mülleimer gelandet wären. Mit entsprechendem Werkzeug kann man mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem ansprechenden Ergebnis kommen.
Panorama-Fotos kann man einreihig oder mehrreihig erstellen. Je nach Objektiv und Brennweite wird beim Fotografieren nur ein Teil dessen erfasst, was abgebildet werden soll.
Während einer Aufnahmeserie darf sich an den fotografischen Bedingungen nichts verändern. Weder dürfen Menschen oder Tiere durchs Bild wandern (sie würden dann mehrfach abgebildet), noch sich die Lichtbedingungen ändern. Schon ein einzelnes misslungenes Bild kann die gesamte Serie unbrauchbar machen. Viele immer wiederkehrende Besuche der einzelnen Orte können notwendig sein, um zu einem wirklich zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen. Dazu kommen dann noch langwierige Berechnungen der Fotos am Computer. Ein Quentchen Glück ist bei der Poramafotografie nicht zu verachten …
Faszination Panoramabilder
Panoramafotografien, bei denen 360 Grad, also der vollständige Kreis in einem zweidimensionalen Bild “abgerollt” wird, erhalten eine ganz eigenartige Faszination. Die Wirklichkeit verändert sich scheinbar, weil wir nun zusätzlich mit unserem Blick etwas erfassen, was sonst hinter unserem Rücken liegt.
Fotografieren wir eine Kreuzung, scheinen plötzlich alle Wege – fast parallel – in eine einzige Richtung zu streben. Beide Ufer eines Flusses scheinen auf einer Linie zu liegen.Selbst eine Umgebung, die uns scheinbar vertraut war, lässt uns grübeln. Bei Aufnahmen mit einem Weitwinkel-Objektiv wird naturgemäß der Vordergrund stärker betont. Dieser Effekt tritt bei einer Panorama-Aufnahme noch stärker in Erscheinung.
Tipps
- Prinzipiell ist es gleichgültig, mit welcher Kamera fotografiert wird.
- Aufnahmen sollten in der Regel im Hochformat aufgenommen werden, damit mehr von der Höhe erfasst wird.
- Einzelne Aufnahmen sollte sich zu einem Drittel überlappen, damit die Stitching-Software problemlos arbeiten kann. So ergeben sich bei 10 mm Brennweite im Vollformat (16 mm bei Crop) 12 Einzelbilder für eine 360-Grad-Aufnahme.
- Soll nur für das Internet fotografiert werden, genügen mit einem extremen Weitwinkel-Objektiv u. U. zwei Aufnahmen, um das komplette Umfeld abzubilden. Sollen die Ergebnisse dagegen großformatig gedruckt werden,
- Immer mit manueller Schärfe-Einstellung arbeiten. Sonst kann es Schwierigkeiten bei der Montage geben.
- Die Blende sollte fest eingestellt werden, um unterschiedliche Schärfentiefebereiche in den zu überlappenden Bildern zu vermeiden.
- Am besten vom Stativ fotografieren, um eine gleichmäßige horizontale Drehung zu erreichen.
- Das Stativ sollte mit einer Wasserwaage ausgerichtet werden. Manche haben dazu eine kleine “Libelle” eingebaut.
- Um das Rauschen zu minimieren empfiehlt sich ein kleiner ISO-Wert. Im Dunkeln ist ein gesunder Kompromiss zu finden.
- Wenn möglich, sollte im RAW-Format fotografiert werden, um später mehr “Spiel” in der Nachbearbeitung zu haben.
- Erfolgen die Aufnahmen nicht im RAW-Format, dann ist ein fester Wert für den Weißabgleich einzustellen, der für alle Bilder gilt.
- Früher musste man im Uhrzeigersinn fotografieren, weil die Software die Bilder nur so bearbeiten konnte. Heute ist es meist unerheblich.
- Fotografieren Sie Belichtungsreihen, um bei größeren Helligkeitsunterschieden eine Alternative zu haben. Die Belichtungsreihen können aber auch die Grundlage für HDR-Aufnahmen sein. Dabei werden die Bilder einer Belichtungsreihe zusammengerechnet und die “optimalen” Belichtungswerte ausgewählt. Damit ist ein höherer Kontrastumfang zu bewältigen.
- Bewegte Motive sind zu vermeiden, wenn sie nicht bewusst mehrfach im Bild auftauchen sollen.
- Bei längeren Belichtungszeiten nicht mehr per Hand, sondern über den Fernauslöser oder Selbstauslöser auslösen, um ein Verwackeln zu vermeiden.
- In der Kombination von mehrreihigen Panoramen mit Belichtungsreihen kommen schnell 72 und mehr einzelne Aufnahmen zustande. Ältere und einfache Kameras benötigen relativ viel Zeit um ein Bild aus dem Arbeitsspeicher auf den Speicher-Chip zu schreiben. Für ein vollständiges Panorama müssen Sie u. U. mit viel Zeit für eine Umdrehung rechnen. Jegliche Veränderung der Lichtverhältnisse und der Farbtemperatur können Schwierigkeiten aufwerfen. Ein vormals unbelebter Ort kann schneller zum längeren Versammlungsplatz für viele Menschen werden, als sie denken.
Schwarz-Weiß
Ehemalige Rieselfelder Karolinenhöhe
Eine geheimnisvolle Nebellandschaft in Spandau
Die Rieselfelder Karolinenhöhe im Spandauer Ortsteil Gatow sind zu jeder Jahreszeit ein Ort für faszinierende Fotomotive. Nur wenige Menschen verirren sich hierher.
0
Landschaften
Wenn Badestrände zu Inseln werden
Panoramafotografien von weiten Landschaften lassen den typischen Effekt von Panoramabildern oft in den Hintergrund treten, bei dem Objekte, die näher dran sind, auch merkbar im vordergrund präsent sind. Die Aufnahme der Kleinen Badewiese im Spandauer Ortsteil Gatow lässt ihn dagegen überdeutlich hervortreten, schließlich ist die “Insel” nämlich keine. Vielmehr ist die Aufnahme des Badestrand kurz nach Sonnenaufgang nur wenige Meter vom Ufer entfernt entstanden. Beide Ufer der der Havel sind bei dieser 360-Grad-Aufnahme zu erkennen.
0
Wintermotive

Zitadelle Spandau, Wintersonne,

Treptower Park, Treptow, Köpenick, Winter,

Pichelswerder, Spandau, Winter

Halbinsel Strahlau, Friedrichshain, Kreuzberg, Kran, Winter

Halbinsel Strahlau, Friedrichshain, Kreuzberg, Kirche, Winter

Große Eiswerderbrücke, Spandau, Winter

Batardeau Spandau, Winter

Alexanderplatz, Berlin, Mitte, Winter

Oberhavelsteg über den Teufelsseekanal in Spandau im Winter
Bauwerke
Panoramafotografien von Gebäuden
Alle nachfolgenden Panoramabilder können sie als Fotoabzug oder hochwertigen Leinwanddruck käuflich erwerben.
Die Spandauer Neustadt, ein Ortsteil in Spandau, hat nicht den besten Ruf. Gerade deswegen sollte in einem Ausstellungsprojekt “”Alles Sehen” – Vorurteile und Klischees überwinden Spandauer Neustadt in großformatigen Panoramafotografien”, gezeigt werden, wie wenig solche Vorurteile bei näherer Betrachtungsweise bestehen können. Diese Ausstellung (Bilder 1 bis 3 sind aus dieser Ausstellung) zeigte Blickwinkel, die neugierig machten, den Ortsteil einmal bewusster zu erkunden.
0
Nachtaufnahmen

Hauptbahnhof (1), Berlin Mitte, Nachts, Festival of lights

Hauptbahnhof (1), Berlin Mitte, Nachts, Festival of lights
0
Innenräume
Die Symmetrie des Raumes
Panoramaaufnahmen eignen sich ganz besonders, um ganze Innenräume abbilden zu können. Manche wirken durch ihre Symmetrie, andere dagegen, weil sie diese durchbrechen. Natürlich könnte man diese Panoramen als drehbare Objekte darstellen. Mir persönlich geht es bei den Abbildungen immer um das gedruckte oder ausbelichtete Endprodukt. So schön ein virtueller Rundgang am Computer erscheinen mag, mit der Wirkung großformatiger Bilder, die schmückend eine Wand zieren, können sie nicht mithalten.
Ob man dann eher ein Foto oder den hochwertigen Leinwanddruck bevorzugt, hängt vom persönlichen Geschmack und dem Einsatz ab. Inzwischen tendiere ich aus praktischen Gründen für den Leinwanddruck. Hier gibt es praktisch keine störenden Spiegelungen, die bei einem gerahmten Foto schnell zu einem Problem werden können – selbst bei entspiegelten Gläsern.
0
Panoramafotografien der Spandauer Neustadt
Ausstellung im Quartiersbüro Neustadt Spandau
13 großformatige (je 120 mal 40 cm) Panoramafotografien von Ralf Salecker (“Unterwegs in Spandau“).
In den Räumen des Quartiermanagement der Spandauer Neustadt sind die großformatigen Panoramabilder von Ralf Salecker zu sehen, die schon einmal für kurze Zeit im Kaufhaus am Park betrachtet werden konnte. Wer die Gelegenheit im Dezember verpasst hat, kann dies jetzt nachholen.
Zeigten die Kalender von Ralf Salecker bisher einen Querschnitt durch den gesamten Bezirk, legt die Ausstellung bewusst einen Schwerpunkt auf das Gebiet vor den Toren der Altstadt. „Alles sehen – Vorurteile und Klischees überwinden“ ist der Titel dieser Ausstellung. Hier wird der Versuch unternommen, ein paar ungewöhnliche, möglicherweise sogar unerwartete Blicke der Neustadt zu zeigen. Möglicherweise wird der geneigte Besucher feststellen, wie spannend der Besuch in diesem Ortsteil sein kann – und, wie wenig manche Vorurteile greifen.
Die großformatigen Panoramabilder können direkt bei Ralf Salecker bestellt werden.
Die Ausstellung wurde ermöglicht mit Hilfe des Quartiersmanagements der Spandauer Neustadt.
Quartiersmanagement Spandauer Neustadt
- Kurstraße 5
- 13585 Berlin
- Tel.: (030) 28 83 22 28
- E-Mail: team@qm-spandauer-neustadt.de
- http://qm-spandauer-neustadt.de
„Alles Sehen“ – Vorurteile und Klischees überwinden
Spandauer Neustadt in großformatigen Panoramafotografien – Ein Projekt im Rahmen des Programms Soziale Stadt.
Seit einigen Jahren stelle ich die besonderen Seiten Spandaus in Form von Panoramafotografien dar. Diese ermöglichen aufgrund ihres erfassten Bildwinkels (bis zu 360 Grad) einen ungewöhnlichen Blick auf das betrachtete Umfeld.
So lag der Gedanke nahe, diesmal einen Ortsteil Spandaus – die Spandauer Neustadt – in den fotografischen Mittelpunkt zu stellen, der nicht gerade den besten Ruf genießt. Erste Erfahrungen mit eigenen Veröffentlichungen über den Koeltzepark zeigten, wie heftig Reaktionen selbst von Menschen sein können, die direkt im Kiez leben. So erregte sich ein Leserbriefschreiber über die positive Darstellung des Parks, mit einem drastischen Hinweis auf die dortige Trinker-Szene. Wenn also selbst Einwohner Schwierigkeiten mit dem eigenen Umfeld haben, dann kann man wohl davon ausgehen, das gewisse Klischees in den Köpfen der Leute auch außerhalb der Neustadt existieren.
Das Image des Ortsteils ist sowohl bei den Kiezbewohnern, wie auch bei den restlichen Spandauer nicht das Allerbeste.
Das Fotoprojekt „Alles sehen – Vorurteile und Klischees überwinden“ unternimmt den Versuch, Örtlichkeiten in der Neustadt zu zeigen, die neugierig machen, den Ortsteil selbst zu erkunden. Fotos sollen präsentiert werden, denen es gelingt, Positives zu zeigen, ohne schönfärberisch zu wirken.
Die Auswahl geeigneter Orte zeigte sich als durchaus schwierig. Vorschläge aus den Reihen der Bewohner ließen sich oft nicht nutzen, da die Vorschläge deutlich über die Grenzen der Neustadt hinausgingen. Das ist zwar ein positives Zeichen für einen Blick über den „Tellerrand“, konnte aber leider nicht umgesetzt werden, da das Thema enge geografische Grenzen setzte. Trotzdem kam im Laufe der Zeit eine ausreichende Anzahl an Vorschlägen zusammen. Die dabei geführten Gespräche waren sehr spannend, weil viele Details über die Neustadt thematisiert wurden, die zeigten, wie verwurzelt die Menschen in „ihrem“ Kiez sind. Alle waren außerordentlich an einer aktiven positiven Auseinandersetzung über das Umfeld interessiert.
Umgesetzt werden sollte das Fotoprojekt in Form von Panoramafotografien. Der Begriff Panorama leitet sich aus den griechischen Wörtern ??? (sprich: pas – alles, ganz) und ???? (sprich: horao – sehen) ab. Bei dieser Fotografie werden bis zu mehreren Dutzend Fotografien zu einem einzigen Bild montiert. Der so erfasste Bildwinkels (bis zu 360 Grad) bietet einen ungewöhnlichen Blick auf das betrachtete Umfeld. Dies bedeutet im Einzelfall, dass für ein Foto als Endprodukt bis zu 72 Einzelaufnahmen notwendig sind. Während einer Aufnahmeserie darf sich an den fotografischen Bedingungen nichts verändern. Weder dürfen Menschen oder Tiere durchs Bild wandern (sie würden dann mehrfach abgebildet), noch sich die Lichtbedingungen ändern. Schon ein misslungenes Bild würde die gesamte Serie unbrauchbar machen.
Viele immer wiederkehrende Besuche der einzelnen Orte waren im Laufe des Jahres notwendig, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen. Ein Dutzend Versuche sind da eher als Durchschnittswert anzusehen. Dazu kommen dann noch langwierige Berechnungen der Fotos am Computer. Rechnet man den Aufwand einmal zusammen, dann wurden in ein einzelnes Bild etwa 40 Stunden Arbeit investiert. So ist es nicht verwunderlich, dass die ursprünglich geplante Zeit für die Erstellung der Fotos nicht eingehalten werden konnte.
Entgegen der ersten Überlegung das Ergebnis als gerahmte großformatige Fotos zu präsentieren, wurde die sich bietende aktuelle Gelegenheit genutzt, die Bilder als noch größere Leinwanddrucke (120 mal 40 cm) für einen sogar etwas geringen Preis zu produzieren. Das Ergebnis bestätigt diese Entscheidung.
Folgende Motive wurde letztendlich ausgewählt:
- Blick zur Wasserstadt, zum Nordhafen – man muss nicht in den Süden reisen …
- Koeltzepark – Rosenpergola (der „Stein des Anstoßes“); als Ort für die „Älteren“
- Koeltzepark – Jugendfreizeitstätte; als Ort für die Jugend
- Koeltzepark – Kinderspielplatz; als Ort für die Jüngsten
- Altes Schulgebäude – die Vergangenheit
- Neues Schulgebäude – die lichtdurchflutete Gegenwart
- Lutherplatz – der zentrale Ort in der Spandauer Neustadt
- Eiswerderbrücke – Kulisse für viele Filme
- Eiswerderbrücke – als Verbindung zur grünen Insel Eiswerder
- Deckengemälde – eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung mit dem Kiez
- Hinterhof – „Italien lässt Grüßen“ – von wegen düstere Hinterhöfe …
- Spielplatz/Grünanlage – versteckte Plätze
- Lynar-Krankenhaus – ein Ort nicht nur für Kranke …
- Behnitz – alte Stadtmauer; „Grenzen überwinden“ …
- Südhafen – am anderen Spandaus
Gespräche mit Besuchern der Ausstellung im „Kaufhaus am Park“ zeigten, wie positiv Idee und Umsetzung des Fotoprojekts angenommen wurde. Als Wanderausstellung wird sie nicht nur in Spandau einen anderen Blick auf die Neustadt ermöglichen. Das gesteckte Ziel, einer positiven Reflektion der eigenen Position zur Spandauer Neustadt als lebenswertem Umfeld ist also erreicht.
Gespräche mit potentiellen weiteren Ausstellern werden aktuell geführt und weitere gesucht.
Fotoausstellung bei Karstadt in Spandau – Panoramafotografien von Ralf Salecker
Fotografien im Großformat
- Ort: Karstadt Spandau; Carl-Schurz-Straße
Eingangsbereich zum Restaurant (3. Etage) - Datum: Freitag, 20.8.2010
- bis zur Ladies Night am 31.12.2010 – evtl. auch länger
- Zeit: 10.30 Uhr
- weitere Informationen zu den beiden Kalendern (PDF-Vorschau) gibt es unter:
Der neue Kalender „Unterwegs in Spandau“ 2011 ist fertig; wieder in der bewährten Kombination aus einem Panoramabild auf der Vorderseite sowie beschreibende Texte, Bilder und Karten auf der Rückseite.
Damit geht er nun schon ins dritte Jahr.
Passend zum Erscheinen richtete Karstadt Spandau in Zusammenarbeit mit Weltbild eine Ausstellung aus, in der 12 großformatige Panorama-Motive des aktuellen Spandau-Kalenders zu sehen sein werden. Wer möchte, kann einzelne Bilder direkt über diese Seite oder bei Ralf Salecker direkt bestellen. Der wird bei der Ladies Night (29. Oktober 2010; 19 bis etwa 21 oder 22 Uhr) bei Karstadt in der ersten Etage für Fragen zur Verfügung stehen. Exclusiv shoppen ist dann auch in Form von großformatigen Fotografien möglich. Neuerdings auch hochwertige Direktdrucke auf Leinwand.
Zugleich besteht die Möglichkeit, den Kalender „Unterwegs in Berlin“ 2011 zu erwerben, der die erfolgreiche Kalenderreihe über die Grenzen Spandaus hinaus in Berlin fortsetzt.
Am Tag der Ausstellungseröffnung beantwortete der Fotograf Ralf Salecker schon einmal interessierten Besuchern alle Fragen zum Thema Kalender im Allgemeinen und zur Panoramafotografie im Speziellen – am Tag darauf auch in der Karstadt-Buchabteilung Weltbild im Erdgeschoss. Dort, bei Thalia in den Spandau-Arcaden, im Gotischen Haus (Touristen-Information) und anderen Buchhandlungen können alle Spandauer beide Kalender erwerben.
Ferner würde der Fotograf sich freuen, wenn die Besucher Vorschläge für zukünftige Kalenderblätter machen würden.



























































